Bildnachweis: Peter Zweigler

Kompetent Gesund sein – Eigenorganisation fördern im Gesundheitskontext Migrations- und Fluchterfahrener Menschen in Berlin Mitte

Projektträger: StadtRand gemeinnützige Gesellschaft für integrierende soziale Arbeit mbH

„Empowerment ist Teil des Selbstverständnisses der Selbsthilfe, es wird im Projekt sowohl auf individueller Ebene (durch Beratung) als auch kollektiver Ebene (durch Selbsthilfegruppen) erreicht.“

„Im Vordergrund standen regelmäßig stattfindende Gesundheitsworkshops und -beratung, sowie Selbsthilfegruppen für Interessierte. Themenbereiche umfassten Kommunikation mit der Krankenkasse, Hilfe bei Anträgen oder auch bei ärztlichen Anamnesebögen.“

Good Practice – Kriterien im Blick

Partizipation

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Empowerment

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Zielgruppenbezug

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Niedrigschwellige Arbeitsweise

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Die Gesundheitssituation von Geflüchteten ist u.a. aufgrund der finanziellen Lage, der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Aufenthaltssituation und der schlechten Wohnsituation im Durchschnitt schlechter als im Rest der Bevölkerung. Besonders chronische Erkrankungen, Sucht- und psychische Erkrankungen treten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger auf. Gleichzeitig ist der Zugang zum Gesundheitssystem für die Betroffenen mit hohen Hürden versehen. Hier spielen neben sprachlichen Problemen in der Kommunikation auch kulturelle Aspekte, sowie fehlendes Verständnis hinsichtlich des deutschen Gesundheitssystems eine Rolle.

Die Gesundheitssituation von Geflüchteten ist u.a. aufgrund der finanziellen Lage, der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Aufenthaltssituation und der schlechten Wohnsituation im Durchschnitt schlechter als im Rest der Bevölkerung. Besonders chronische Erkrankungen, Sucht- und psychische Erkrankungen treten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger auf. Gleichzeitig ist der Zugang zum Gesundheitssystem für die Betroffenen mit hohen Hürden versehen. Hier spielen neben sprachlichen Problemen in der Kommunikation auch kulturelle Aspekte, sowie fehlendes Verständnis hinsichtlich des deutschen Gesundheitssystems eine Rolle.

Projektbeschreibung

In direkter Nachbarschaft befinden sich viele Familien mit Migrationsgeschichte, in denen der Träger immer wieder auf die Themen Depression, Angststörung und Sucht stößt. Grade die starke familiäre Einbindung und die damit verbundene Scham, auftretende Probleme nach außen dringen zu lassen, macht es schwer, eigentlich vorhandene Hilfsangebote anzunehmen. Über die Zusammenarbeit mit Multiplikator*innen aus den jeweiligen Communities kann an dieser Stelle ein besserer Zugang erfolgen. Mit dem Projekt wird ein Ort geschaffen, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und in ihrer Gesundheit und ihrer Sicherheit im Umgang mit gesundheitlichen Fragen gestärkt werden – oftmals auch über das Quartier hinaus, weil das Projekt zu einer Anlaufstelle für Communities wird.

Zielgruppe

Junge Erwachsene im Alter von 18 – 25 Jahren, Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung, Menschen mit Suchthintergrund

Handlungsfelder

Stressbewältigung/ Entspannung/ psychische Gesundheit, Stärkung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen, Suchtprävention

Lebenswelt

Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstelle/ Nachbarschaftstreff

Ziele

  • Förderung der Gesundheitskompetenz von geflüchteten Menschen und Migrant*innen durch gesundheitliche Aufklärung
  • Abbau von Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem
  • Enttabuisierung von Sucht- und psychischen Erkrankungen

Maßnahmen

  • Muttersprachliche bedarfsorientierte & partizipative Workshops zu gesundheitsrelevanten Themen
  • Aufbau gesundheitlicher Selbsthilfegruppen
  • Gesundheitsberatung

Good Practice Kriterien

Partizipation, Empowerment, Zielgruppenbezug, niedrigschwellige Arbeitsweise

Projektinformationen

Bezirk: Mitte
Handlungsraum: GI Moabit-Nord

Projektlaufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024
Projektbudget: 60.000,00 EUR

Kontakt

Organisation: StadtRand gemeinnützige Gesellschaft für integrierende soziale Arbeit mbH
Anschrift: Perleberger Str. 44, 10559 Berlin

Tel: 030 3946364
E-Mail: geschaeftsstelle@stadtrand-berlin.de
Website: www.stadtrand-berlin.de

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