Bildnachweis: kein Abseits e.V.

„Miteinander im Kiez.“ Ein Projekt zur Förderung von sozialer Teilhabe zur Prävention von Einsamkeit in Reinickendorf.

 

Projektträger: kein Abseits e. V.

Einsamkeit stellt ein erhebliches Risiko für die psychische und physische Gesundheit dar und steht in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern sowie einer erhöhten Sterblichkeit. Neben gesundheitlichen Risiken kann Einsamkeit auch gesellschaftliche Folgen haben: Sie geht häufig mit politischer Resignation und einem sinkenden Vertrauen in demokratische Institutionen einher.

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) aus dem Jahr 2025 fühlt sich etwa jede dritte erwachsene Person zwischen 18 und 53 Jahren zumindest teilweise einsam – mit steigender Tendenz. Besonders betroffen sind seit der Pandemie junge Erwachsene unter 30 Jahren sowie Kinder und Jugendliche.

Dabei handelt es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das in Großstädten und Ballungsräumen aufgrund ihrer Anonymität besonders ausgeprägt ist. Das Kompetenznetzwerk Einsamkeit schlägt ein Indikatorenset vor, das es ermöglicht, Quartiere mit erhöhtem Einsamkeitsrisiko zu identifizieren. Dazu zählen etwa ein hoher Anteil einkommensarmer Haushalte, viele junge und alte Menschen, viele Single- und Alleinerziehenden-Haushalte sowie ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen.

In Berlin-Reinickendorf zeigen insbesondere das Quartier Auguste-Viktoria-Allee, das Gebiet Rollberge und das Quartier Letteplatz erhöhte Werte bei diesen Indikatoren. Hier leben überdurchschnittlich viele Empfänger*innen staatlicher Leistungen, die Erwerbslosenquote ist hoch, und es gibt viele Alleinerziehende sowie Kinderarmut. Zudem ist teilweise die Verkehrsbelastung hoch und Grünflächen rar. Dies erhöht das Risiko für Einsamkeit in diesen Quartieren erheblich.

Kein Abseits! e. V. ist seit über 10 Jahren in diesem Sozialraum aktiv. Aufgrund der täglichen Präsenz vor Ort ist der Träger nah am Geschehen und eine wichtige Anlaufstelle bei der Schaffung gesundheitsförderlicher Angebote.

Einsamkeit stellt ein erhebliches Risiko für die psychische und physische Gesundheit dar und steht in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern sowie einer erhöhten Sterblichkeit. Neben gesundheitlichen Risiken kann Einsamkeit auch gesellschaftliche Folgen haben: Sie geht häufig mit politischer Resignation und einem sinkenden Vertrauen in demokratische Institutionen einher.

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) aus dem Jahr 2025 fühlt sich etwa jede dritte erwachsene Person zwischen 18 und 53 Jahren zumindest teilweise einsam – mit steigender Tendenz. Besonders betroffen sind seit der Pandemie junge Erwachsene unter 30 Jahren sowie Kinder und Jugendliche.

Dabei handelt es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das in Großstädten und Ballungsräumen aufgrund ihrer Anonymität besonders ausgeprägt ist. Das Kompetenznetzwerk Einsamkeit schlägt ein Indikatorenset vor, das es ermöglicht, Quartiere mit erhöhtem Einsamkeitsrisiko zu identifizieren. Dazu zählen etwa ein hoher Anteil einkommensarmer Haushalte, viele junge und alte Menschen, viele Single- und Alleinerziehenden-Haushalte sowie ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen.

In Berlin-Reinickendorf zeigen insbesondere das Quartier Auguste-Viktoria-Allee, das Gebiet Rollberge und das Quartier Letteplatz erhöhte Werte bei diesen Indikatoren. Hier leben überdurchschnittlich viele Empfänger*innen staatlicher Leistungen, die Erwerbslosenquote ist hoch, und es gibt viele Alleinerziehende sowie Kinderarmut. Zudem ist teilweise die Verkehrsbelastung hoch und Grünflächen rar. Dies erhöht das Risiko für Einsamkeit in diesen Quartieren erheblich.

Kein Abseits! e. V. ist seit über 10 Jahren in diesem Sozialraum aktiv. Aufgrund der täglichen Präsenz vor Ort ist der Träger nah am Geschehen und eine wichtige Anlaufstelle bei der Schaffung gesundheitsförderlicher Angebote.

Projektbeschreibung

Bei “Miteinander im Kiez. Ein Projekt zur Förderung von sozialer Teilhabe zur Prävention von Einsamkeit in Reinickendorf.” wird an die Strategie zur Bekämpfung von Einsamkeit des Bezirk Reinickendorfs angeknüpft.

Das Projekt setzt auf ehrenamtliches Engagement, fördert Austausch und Begegnung im Quartier und bietet präventive Angebote für Menschen mit Einsamkeitsrisiko. Ziel ist es, soziale Teilhabe und Resilienz zu steigern, um Einsamkeit früh vorzubeugen. Das Logo “Offenes Herz – offenes Ohr!” macht die Angebote sichtbar und signalisiert Offenheit und Unterstützung.

Die Angebote orientieren sich an den Zielen der Quartiersentwicklung: soziale Inklusion, Belebung benachteiligter Viertel sowie Gesundheits- und Bewegungsförderung. Das Quartier ist dabei zentraler Lebensraum für nachbarschaftliche Beziehungen und soziales Miteinander.

Durch die niedrigschwelligen Angebote sollen tragfähige Beziehungen und soziales Vertrauen aufgebaut werden. Gleichzeitig sollen Selbst- und Sozialkompetenzen gestärkt werden, um herausfordernde Lebenslagen besser zu bewältigen. Im Zentrum steht dabei das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen, als Schutzfaktor gegen Einsamkeit für die Teilnehmenden – und die Freiwilligen selber.

Zielgruppe

Ältere/ alte Menschen, Alleinerziehende Menschen, Kinder/ Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren, junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, Menschen mit Migrationsgeschichte, Multiplikator*innen

Handlungsfelder

Bewegung, Stressbewältigung/ Entspannung/ psychische Gesundheit, Stärkung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen, Einsamkeit

Lebenswelt

Jugendfreizeiteinrichtung, Öffentlicher Raum

Ziele

  • über Bewegungsangebote (z.B. Schwimmangebote) sollen neue Freundschaften und das Erleben sozialer Zugehörigkeit gefördert, Selbst- und Sozialkompetenzen gestärkt und Teilhabe an sozialen Räumen wie Schwimmbädern und öffentlichen Gewässern erleichtert werden
  • in Ausflugsgruppen sollen Kinder kostenfreie Angebote im Kiez kennenlernen, die sie auch nach Beendigung des Projektes noch aufsuchen können und an denen sie soziale Teilhabe erleben können
  • Senior*innen sollen in ihrer digitalen Teilhabe gestärkt werden
  • In Mentoring-Tandems sollen Kinder gezielt in ihrer Identitätsentwicklung und ihren Selbst- und Sozialkompetenzen gefördert werden

Maßnahmen

  • Schwimmangebot für Kinder und Jugendliche mit eingeschränkten Schwimmfähigkeiten
  • Ausflugsgruppe zur Erkundung verschiedener Orte und Institutionen im Kiez
  • generationsübergreifende Workshopreihe zur Verbesserung digitaler Kompetenzen von digitalen Einsteiger*innen
  • Mentoring-Tandems
  • Workshops für Teilnehmende der Mentoring-Tandems
  • Bewegungs- und Gesprächsangebot für Erwachsene
  • Senior*innen-Treff
  • Besuchsangebot für Senior*innen

Good Practice Kriterien

Partizipation, Empowerment, Zielgruppenbezug, Setting-Ansatz, niedrigschwellige Arbeitsweise, Nachhaltigkeit, Qualitätsmanagement

Projektinformationen

Bezirk: Reinickendorf
Handlungsraum: GI-Handlungsraum Auguste-Viktoria-Allee, Märkisches Viertel, Reinickendorf-Ost

Projektlaufzeit: 01.09.2025 – 30.06.2028
Projektbudget: 120.000,00 Euro

Kontakt

Organisation: kein Abseits! e.V.

Anschrift: Fehmarner Straße 12, 13353 Berlin

Tel: 030/49086 886
E-Mail: Gloria.amoruso@kein-abseits.de

Website: www.kein-abseits.de

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