Bildnachweis: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Gesunde und verantwortungsvolle Mediennutzung in Moabit

Projektträger: Miomaxito e. V.

Der gesellschaftliche Handlungsbedarf im Bereich der digitalen Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche ist hoch. Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen exzessiver Mediennutzung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Neben psychischen Belastungen wie Stress, Ängsten und depressiven Symptomen treten auch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen sowie Kopf- und Rückenschmerzen vermehrt auf. Rund ein Viertel der Zehn- bis Siebzehnjährigen weisen eine riskante oder pathologische Nutzung digitaler Medien auf. Insbesondere digitale Spiele und soziale Netzwerke bergen ein hohes Suchtpotenzial, das die psychosoziale Entwicklung und das Sozialverhalten negativ beeinflussen kann. Hinzu kommen Gefahren wie beispielsweise Cybermobbing oder Cyberstalking bei unreflektierter Nutzung sozialer Netzwerke. Daraus ergibt sich ein dringender Bedarf an frühzeitig ansetzenden Präventionsmaßnahmen zur Stärkung von Medienkompetenz und Selbstwirksamkeit. Im Handlungsraum Berlin-Mitte, insbesondere in Moabit Nord, verstärkt sich dieser Bedarf durch soziale und strukturelle Herausforderungen. Schulen berichten bereits bei Grundschulkindern von problematischen Nutzungsformen sowie von einem frühen, weitgehend unkontrollierten Internetzugang. Gleichzeitig fühlen sich viele Eltern im Umgang mit digitalen Medien überfordert. Obwohl einzelne Projekte das Thema aufgreifen, fehlen bislang nachhaltige, übergreifende Strukturen. Es besteht daher ein klarer Bedarf an niedrigschwelligen, vernetzten Angeboten sowie an Fortbildungen für Pädagog*innen, um Kinder und Eltern dauerhaft zu unterstützen.

Der gesellschaftliche Handlungsbedarf im Bereich der digitalen Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche ist hoch. Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen exzessiver Mediennutzung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Neben psychischen Belastungen wie Stress, Ängsten und depressiven Symptomen treten auch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen sowie Kopf- und Rückenschmerzen vermehrt auf. Rund ein Viertel der Zehn- bis Siebzehnjährigen weisen eine riskante oder pathologische Nutzung digitaler Medien auf. Insbesondere digitale Spiele und soziale Netzwerke bergen ein hohes Suchtpotenzial, das die psychosoziale Entwicklung und das Sozialverhalten negativ beeinflussen kann. Hinzu kommen Gefahren wie beispielsweise Cybermobbing oder Cyberstalking bei unreflektierter Nutzung sozialer Netzwerke. Daraus ergibt sich ein dringender Bedarf an frühzeitig ansetzenden Präventionsmaßnahmen zur Stärkung von Medienkompetenz und Selbstwirksamkeit. Im Handlungsraum Berlin-Mitte, insbesondere in Moabit Nord, verstärkt sich dieser Bedarf durch soziale und strukturelle Herausforderungen. Schulen berichten bereits bei Grundschulkindern von problematischen Nutzungsformen sowie von einem frühen, weitgehend unkontrollierten Internetzugang. Gleichzeitig fühlen sich viele Eltern im Umgang mit digitalen Medien überfordert. Obwohl einzelne Projekte das Thema aufgreifen, fehlen bislang nachhaltige, übergreifende Strukturen. Es besteht daher ein klarer Bedarf an niedrigschwelligen, vernetzten Angeboten sowie an Fortbildungen für Pädagog*innen, um Kinder und Eltern dauerhaft zu unterstützen.

Projektbeschreibung

Das Projekt verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen einen bewussten und gesundheitsförderlichen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen. Durch altersgerechte Angebote werden Räume geschaffen, in denen sie ihre Mediennutzung reflektieren, Orientierung im digitalen Alltag gewinnen und Kompetenzen für einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und digitalen Spielen entwickeln können.

Der häufig früh einsetzenden, wenig begleiteten Mediennutzung sowie der damit verbundenen Unsicherheit von Kindern und Eltern setzt das Projekt praktische Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten entgegen. Neben der Vermittlung von Medienkompetenz steht die Stärkung von Selbstwirksamkeit, sozialem Miteinander und eines gesunden Gleichgewichts zwischen digitalen und analogen Aktivitäten im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendeinrichtungen, Familienzentren und sozialen Trägern wird das Projekt im Alltag der Einrichtungen verankert und trägt dazu bei, gesunde Mediennutzung als festen Bestandteil des Aufwachsens im Quartier zu etablieren.

Zielgruppe

Kinder/Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis sechzehn Jahren, Menschen mit Migrationsgeschichte, alleinerziehende Menschen, Multiplikator*innen, Eltern, die mit der Mediennutzung ihrer Kinder überfordert sind

Handlungsfelder

Stärkung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen, Suchtprävention

Lebenswelt

Stadtteilzentrum, Familienzentrum, Jugendfreizeiteinrichtung

Ziele

  • Stärkung der Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien
  • Förderung eines gesunden und verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien zur Vorbeugung gesundheitlicher und sozialer Folgen exzessiver Nutzung
  • Unterstützung und Qualifizierung von Eltern und pädagogischen Fachkräften in der Begleitung kindlicher Mediennutzung
  • Nachhaltige Verankerung des Themas gesunde Mediennutzung im Alltag von Familien-, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Maßnahmen

  • Spielerische Medienworkshops und Beratungen für Kinder, Jugendliche und Familien
  • Elternangebote zu sicherer und altersgerechter Mediennutzung
  • Fortbildungen für Fachkräfte im Bereich Medienpädagogik
  • Aufbau eines Stadtteilnetzwerks mit Ansprechpersonen zur nachhaltigen Umsetzung
  • Qualifizierung von Multiplikator*innen der unterschiedlichen Zielgruppen zur nachhaltigen Verankerung

Good Practice Kriterien

Partizipation, Empowerment, Zielgruppenbezug, Setting-Ansatz, niedrigschwellige Arbeitsweise, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit

Projektinformationen

Bezirk: Berlin Mitte
Handlungsraum: Moabit Nord

Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
Projektbudget: 81.250,00 EUR

Kontakt

Organisation: Miomaxito e. V.
Ansprechpersonen: Jörg Nothacker, Thomas Büttner

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