Bewegung für Ältere rund um die Heerstraße

Bezirk: Spandau
Handlungsraum: GI-Handlungsraum Heerstraße

Projektlaufzeit: 01.08.2022 – 31.07.2023
Projektbudget: 60.720,00 EUR

Das Projekt ist im GI-Handlungsraum Heerstraße angesiedelt. Das Quartiersmanagementgebiet Heerstraße-Nord liegt innerhalb dieses Handlungsraums und weist als Fördergebiet des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ einen erhöhten Interventionsbedarf auf. Laut integriertem Handlungs- und Entwicklungskonzepts des Quartiersmanagements liegt beispielsweise der Anteil des Transferleistungsbezugs bei 43,24% (gegenüber 14.94% für Gesamt-Berlin). Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2018 weist für den GI-Handlungsraum durchschnittliche bis überdurchschnittlich hohe Werte bzgl. der Altersarmut auf, wovon insbesondere das QM-Gebiet betroffen ist.

Dem Monitoring ist auch zu entnehmen, dass weite Teile des Handlungsraums einen sehr niedrigen Status-Index, der soziale und wirtschaftliche Indikatoren berücksichtigt, aufweisen. Aufgrund der fehlenden finanziellen Ressourcen und der damit begrenzten Möglichkeiten an kostenpflichten Bewegungsangeboten teilzunehmen, besteht hier ein zusätzlicher Bedarf. Für das beantragte Projekt wurde unter Einbeziehung von vor Ort beteiligten Akteuren ein besonderer Bedarf an zusätzlichen niedrigschwelligen kontaktstiftenden Bewegungsangeboten für Erwachsene mit Fokus auf Ältere und der Wunsch nach einem generationenübergreifenden Ansatz ermittelt.

Das Projekt ist im GI-Handlungsraum Heerstraße angesiedelt. Das Quartiersmanagementgebiet Heerstraße-Nord liegt innerhalb dieses Handlungsraums und weist als Fördergebiet des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ einen erhöhten Interventionsbedarf auf. Laut integriertem Handlungs- und Entwicklungskonzepts des Quartiersmanagements liegt beispielsweise der Anteil des Transferleistungsbezugs bei 43,24% (gegenüber 14.94% für Gesamt-Berlin). Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2018 weist für den GI-Handlungsraum durchschnittliche bis überdurchschnittlich hohe Werte bzgl. der Altersarmut auf, wovon insbesondere das QM-Gebiet betroffen ist.

Dem Monitoring ist auch zu entnehmen, dass weite Teile des Handlungsraums einen sehr niedrigen Status-Index, der soziale und wirtschaftliche Indikatoren berücksichtigt, aufweisen. Aufgrund der fehlenden finanziellen Ressourcen und der damit begrenzten Möglichkeiten an kostenpflichten Bewegungsangeboten teilzunehmen, besteht hier ein zusätzlicher Bedarf. Für das beantragte Projekt wurde unter Einbeziehung von vor Ort beteiligten Akteuren ein besonderer Bedarf an zusätzlichen niedrigschwelligen kontaktstiftenden Bewegungsangeboten für Erwachsene mit Fokus auf Ältere und der Wunsch nach einem generationenübergreifenden Ansatz ermittelt.

Projektbeschreibung

Der Fokus des Projektes liegt auf der Umsetzung von niedrigschwelliger Bewegungsförderung für Senior*innen. Die Corona-Pandemie hat zur Folge, dass soziale Kontakte dieser Altersgruppe weiter eingeschränkt wurden, so dass viele ältere Menschen durch die soziale Isolation aufgrund der Corona-Pandemie von Vereinsamung bedroht sind und die mentale und körperliche Gesundheit dieser Menschen leiden. Daher sollen niedrigschwellige Bewegungs- und Spaziergangsangebote im öffentlichen Raum auf Grundlage der Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen angeboten werden, mit dem Fokus auf Spaß an der Bewegung. Zur Umsetzung der Bewegungsangebote erhalten Anwohnende und Einrichtungsmitarbeitende das Angebot einer KiezÜbungsleiter*innen-Schulung. Alle Bewegungsangebote werden in Kooperation mit den Einrichtungen vor Ort entwickelt und durchgeführt.

Zielgruppe

Ältere/ alte Menschen

Handlungsfelder

Bewegung

Lebenswelt

Öffentlicher Raum, Stadtteil- und Seniorenzentren

Ziele

  • Niedrigschwellige Bewegungsförderung
  • Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit
  • Stärkung bzw. Schaffung von bewegungsförderlichen Strukturen in der Region

Maßnahmen

  • Bedarfsermittlung
  • Bestandsaufnahme
  • Akquise von Teilnehmer*innen und Durchführung einer KiezÜbungsleiter*innen-Schulung für Anwohner*innen und Einrichtungsmitarbeiter*innen
  • Konzipierung, Entwicklung und Durchführung von 7 wöchentlich stattfindenden Bewegungsangeboten für Senior*innen in Kooperation mit den Einrichtungen vor Ort
  • Unterstützung von Einrichtungen durch den bedarfsgerechten Aufbau von Angeboten, Vermittlung und Unterstützung der ausgebildeten KiezÜbungsleiter*innen
  • Steuerung/ Netzwerk
  • Evaluation
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Dokumentation

Good Practice Kriterien

Partizipation, Empowerment, niedrigschwellige Arbeitsweise, Nachhaltigkeit, Qualitätsmanagement

Einblicke

  • Der Träger ist ein Kompetenzzirkel: Sportwissenschaften, Erziehungswissenschaften/ Pädagogik, Gesundheitswissenschaften, Stadtplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Kommunikationswissenschaften und Betriebswirtschaft und arbeitet vielen Jahren zum Thema Bewegungsförderung, Partizipation, Evaluation und Planung von Spiel- und Bewegungsräumen
  • Mit dem Verein Kiezsport e. V. schafft der Verein eine Struktur, Bewegung außerhalb des traditionellen Sportvereins zu institutionalisieren.
  • Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des Trägers sind Bewegung im öffentlichen Raum und Teilhabe. In diesem Zusammenhang wurden vielfältigste Bewegungsangebote

Kontakt

Organisation: bwgt e. V.
Anschrift: Brunhildstraße 12. 10829 Berlin

Tel: 030/78958550
E-Mail: info@bwgt.org
Website: www.bwgt.org

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